Der Bloodhound

red dog in car

© Friday – Fotolia.com

Interessiert man sich für einen guten Jagd- und Begleithund, so wäre der Bloodhound eine gute Wahl. Die aus Belgien stammende Hunderasse ist trotz seines Einsatzes als Fährten- und Meutehund sehr lieb und sanftmütig, was man vielleicht auf den ersten Blick gar nicht vermuten würde. Der Bloodhound braucht viel Bewegung und Beschäftigung, ist aber ansonsten ein eher ruhiger Hund.

Die Merkmale des Bloodhound

Diese Hunderasse gehört mit einer Schulterhöhe von rund 68 cm bei den Rüden und durchschnittlich 62 cm bei den Hündinnen eher zu den großen Hunden. Die Rüden bringen ein Gewicht von bis zu 54 kg, die Hündinnen von bis zu 48 kg auf die Waage.

Die großen Laufhunde gibt es in drei unterschiedlichen Fellfarben, nämlich in einfarbig rot, sowie zweifarbig in leberfarben und loh oder schwarz und loh. Bei den zweifarbigen Tieren gibt es solche mit einem schwarzen Mantel, anderen haben einen Sattel in schwarz. Bei den einfarbigen Tieren reicht das Farbspektrum von ganz hellem Rot bis zum Dunkelrot. Das Fell ist sehr kurz und enganliegend, was die Pflege des Tieres sehr leicht macht.

Der Charakter des Bloodhound

Vom Wesen her ist diese Hunderasse sehr ruhig und ausgeglichen, gegenüber Menschen ist der Bloodhound sehr umgänglich und freundlich. Hat er einen Menschen in sein Herz geschlossen, so bleibt er ihm treu ergeben und ist äußerst anhänglich.

Auch mit anderen Hunden hat er normalerweise keine Probleme. Allerdings kann der Bloodhound auch durchaus seinen eigenen, sturen Kopf haben, dem man dann mit guter Erziehung entgegenwirken muss. Es gibt auch Tiere, die äußerst empfindlich sind, und sensibel reagieren.

Haltung und Erziehung des Bloodhound

Wenn man sich für einen Bloodhound als Haustier entscheidet, so muss man bedenken, dass diese Tiere sehr viel Bewegung brauchen. Die täglichen Spaziergänge reichen bei diesem Hund auf keinen Fall aus, so dass der Zeitaufwand für ihn recht hoch ist. Der Bloodhound ist kein Hund für eine Stadtwohnung, man hält ihn am besten in einem Haus mit einem Garten, in dem er auch Auslauf genießen darf.

Als Jagd- und Meutetier hat er einen überdurchschnittlich guten Geruchssinn, deshalb sollte man diese Stärke auch fördern. Der Bloodhound ist deshalb die ideale Hunderasse für das so genannte Mantrailing, also die Ausbildung zum Fährtenlesen.

Die Hunde haben hängende Lefzen, deshalb speicheln sie meistens vermehrt. Dafür sind die Tiere äußerst robust und wenig anfällig für Krankheiten.

Die Erziehung des Tieres gestaltet sich nicht gerade leicht, deshalb sollte man schon im Welpenalter eine Hundeschule besuchen. Bei der Erziehung kommt es hauptsächlich auf Konsequenz an, damit der Hund seinen Dickkopf nicht ständig durchsetzt. Kommandos setzt er häufig nicht sofort um, dazu braucht es eine sehr enge Bindung zu seinem Herrchen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.