Der Pudel

Der Pudel beeindruckt vor allem durch den Stolz und die Eleganz, die er ausstrahlt. Der gelehrige und intelligente Hund ist sehr auf den Menschen bezogen und die Erziehung gestaltet sich relativ leicht. Von vielen Menschen wird der Pudel zu Unrecht als ängstlicher und teils zickiger Hund betrachtet, der vor allem in die Schicki-Micki-Gesellschaft gehört. Dabei ist der Pudel ein sehr intelligentes Tier, dass Menschen und anderen Tieren gegenüber enorm aufgeschlossen ist. PIC00207.JPG

Die Merkmale des Pudels

Die ursprünglich aus Frankreich stammende Hunderasse wird aufgrund der unterschiedlichen Größe der Tiere in Großpudel, Kleinpudel, Zwergpudel und den ganz kleinen Toypudel unterteilt. Je nach Größe wiegen die Pudel zwischen 2 und 25 kg und haben eine Lebenserwartung von 12 bis 15 Jahren.

Das Fell ist gekräuselt, sehr dicht, wollig und kann weich bis leicht rau sein, es ist entweder geschnürt oder gelockt, demnach unterscheidet man zwischen Schnürenpudel und Wollpudel. Bei den Farben gibt es eine riesige Bandbreite, auch zweifarbige Tiere kommen vor. Der Körperbau ist muskulös und athletisch.

Der Charakter des Pudels

Der Pudel ist extrem lernwillig, deshalb braucht er eine abwechslungsreiche Beschäftigung, sonst kann er Eigenarten entwickeln. Für Familien ist diese Hunderasse ideal, denn er kommt sehr gut mit Kindern aus und schließt seine Familie ganz schnell ins Herz.

Der Pudel steht sehr gerne im Mittelpunkt und zeigt dabei seine erlernten Fähigkeiten. Gefühle wie Trauer oder Freude kann der Hund sehr gut zeigen, fühlt er sich unsicher, so kann er auch launisch reagieren. Der Pudel ist lebhaft und gutherzig und auch noch im fortgeschrittenen Alter sehr verspielt.

Grundsätzlich sind die Rüden viel verschmuster und anhänglicher als die weiblichen Artgenossen, sie gehorchen auch besser. Während der Läufigkeit können die Hündinnen etwas zickig sein. Bei den Großpudeln ist ein gewisser Wachtrieb vorhanden, jedoch werden sie schnell zutraulich wenn sie die guten Absichten ihres Gegenübers bemerken.

Haltung und Erziehung des Pudels

Da diese Hunde sehr gelehrig sind, kann man ihnen verschiedene Kenntnisse beibringen. Der Pudel kann zum Beispiel Gegenstände apportieren, wenn man sie beim Namen nennt. Der Hund braucht eine gute Erziehung, er orientiert sich gerne am Verhalten der Menschen.

Beschäftigt man den Pudel nicht genug oder richtig, so kann er viel Unfug anstellen, wenn er Langeweile hat. Machtgebaren ist dieser Hunderasse fremd, was die Erziehung der Tiere sehr erleichtert. Mit dem Erziehen sollte man schon früh im Welpenalter beginnen, dann lässt sich der Pudel am besten prägen und entwickelt keine Rüpelphase.

Von Natur aus haben Pudel noch einen leichten Jagdtrieb, durch konsequente Erziehung lässt sich dieser jedoch gut im Zaum halten. Zwar versteht sich diese Hunderasse recht gut mit anderen Hunden, jedoch ist es empfehlenswert, den Pudel einzeln zu halten.

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