Furbo Hundekamera im Praxistest

Dieser Blogbeitrag wurde unterstützt von Furbo.

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Viele Hunde müssen tagsüber mehrere Stunden alleine bleiben, wenn ihr Herrchen oder Frauchen arbeiten gehen muss. Nicht jedem Vierbeiner fällt das leicht, und auch viele Hundehalter sind nicht wirklich ruhig, wenn sie nicht wissen, was ihr Liebling zuhause so anstellt. Um dieses Problem zu lösen, wurde die Hundekamera „Furbo“ entwickelt. Mit deren Hilfe lässt sich der Hund nicht nur jederzeit überwachen, ganz nebenbei kann man auch noch mit ihm trainieren. Freundlicherweise wurde mir ein Exemplar zum Testen zur Verfügung gestellt, dieses habe ich mit meiner Hundedame Holly einmal etwas genauer unter die Lupe genommen.

Lieferumfang

Als das Paket ankam, fiel mir als erstes die schöne und liebevoll gestaltete Verpackung ins Auge. Die Hundekamera ist wirklich sehr hochwertig verpackt, man merkt, dass sich hier jemand Gedanken gemacht hat. Die Verpackung ist sehr robust, was auf den ersten Blick auch auf die Kamera zutrifft. Sehr nett fanden Holly und ich auch das Tütchen mit ein paar Leckerlies. Das Paket enthält neben der Kamera das komplette Zubehör, nämlich ein zwei Meter langes USB-Ladekabel mit zwei unterschiedlichen Steckern sowie eine Bedienungsanleitung.

Verarbeitung

Bevor es losgehen kann, muss man die Furbo-App installieren, die Kamera mit Strom versorgen und die Leckerlies in dafür vorgesehene Fach füllen. Wenn dann noch eine Verbindung zum W-Lan besteht, kann man eigentlich schon starten. Schon rein optisch macht die Hundekamera einen soliden und robusten Eindruck, auch beim näheren Hinschauen lässt die Verarbeitung nichts zu wünschen übrig. Ganz im Gegenteil, das Gerät ist sogar noch stabiler und schwerer, als wir erwartet hätten.

Im Zimmer fällt sie auch gar nicht sofort auf, denn das Design ist sehr schlicht und edel gehalten, sie hat einen Deckel aus Holz. Nirgends sind scharfe Kanten zu sehen, so dass sich Holly beim Lecken auch nicht verletzen kann. Auch wenn die Kamera rund ein Kilo wiegt, könnte ein wilder Hund sie sicher zerstören. Doch einen Sturz aus einer gewissen Höhe sollte sie unbeschadet überstehen. Um das Umwerfen zu erschweren, kann man auch die selbstklebenden Füße auf einer Oberfläche fixieren.

Eigenschaften und Funktionen

Bei Furbo handelt es sich nicht um eine klassische Überwachungskamera, denn sie wurde speziell für Hunde entwickelt. Demnach kann sie auch mit drei ganz besonderen Eigenschaften punkten. Sollte Holly zuhause in meiner Abwesenheit bellen, werde ich eine Nachricht auf meinem Handy erhalten, wobei sich die Sensibilität individuell einstellen lässt. Auch das Sprechen mit dem Hund ist jederzeit möglich. Daneben gibt es noch ein Clicker-Training, bei welchem Leckerlies vom Gerät geworfen werden. Mit Hilfe einer App, die es bislang nur im englischen Store gibt, kann man Alexa von Amazon dazu nutzen und entsprechend programmieren.

Und schließlich lässt sich die Lichtgebung variieren, von gelbem Licht für den Ruhe-Modus zum blauen Licht für den Aktiv-Modus. Die 1080p HD-Kamera überzeugte mich mit einem klaren und scharfen Bild und einem Winkel von 160 Grad. Aufgrund ihrer geringen Höhe habe ich stets einen guten Blick auf meine Hündin, und das auch im Dunkeln per Infrarot. Die Qualität von Ton und Bild ist, natürlich abhängig von der Internetverbindung, sehr gut, und auch die Übertragung lässt nichts zu wünschen übrig.

Hinweis: Unsere Internetverbindung hat hier nur sehr dicht am Router ein schönes Bild geliefert. Aber das ist wohl auf dem Dorf so 🙁

Das Training mittels Leckerlies

Der Hersteller von Furbo wollte nicht nur ein Gerät zur Überwachung entwickeln, sondern auch das Training aus der Ferne ermöglichen. Aus diesem Grund hat man sich auch im Vorfeld mit Tierärzten und Hundetrainern zusammengesetzt. Prinzipiell wird hier das Clicker-Training angewandt, als Clicker fungiert in diesem Fall ein Knarren der Kamera. Alternativ kann man aber auch eine Nachricht aufnehmen, die dann stattdessen abgespielt wird, bevor des zum Auswurf des Snacks kommt. Indem ich über den Bildschirm meines Handys wische, kann ich den Wurf ganz bequem auslösen. Mit Sicherheit bedarf es einiger Zeit, bis sich Holly an diese Form des Training gewöhnt hat. Gerade bei ängstlichen und schreckhaften Hunden könnte das doch recht laute Geräusch anfangs Probleme bereiten.

Funktioniert die Überwachung des Hundes im Alltag?

Furbo ist dafür konzipiert, eine Verbindung zwischen Hundehalter und Vierbeiner herzustellen, wenn eine Trennung für mehrere Stunden einem oder beiden schwer fällt. In der Praxis muss sich jetzt zeigen, wie sich die Hundekamera bewährt, vor allem, wenn Holly vorher nicht darauf konditioniert wurde. Normalerweise hat meine Hündin keine Probleme mit dem Alleinsein, aber ich war dennoch neugierig, was sie den lieben langen Tag so treibt. Wenn ich die Kamera aufstelle und Holly hält sich in einem anderen Zimmer auf, dann wird meine Stimme eher ignoriert.

Wirft Furbo allerdings Leckerlies aus, dann ist Holly sehr begeistert. Wenn Holly gerade schläft, dann nimmt sie meine Stimme auch nicht wahr, jedoch ist sie hellwach, sobald die Leckerlies fliegen. Dieser Test zeigt, dass sich der Vierbeiner zuerst an den Umgang mit der Hundekamera gewöhnen muss. Holly schenkte der Kamera zunächst keinerlei Beachtung, doch irgendwann hat sie kapiert, dass nach dem Ertönen eines bestimmten Geräuschs ein Leckerlie ausgeworfen wird. Nach einiger Zeit reagierte sie prompt auf das Signal und hat sich sofort auf die Suche nach dem Snack gemacht. Die Geräusche haben sie dabei in keiner Weise verunsichert oder gestört. Wenn ich aus der Ferne auf diese Art und Weise mit ihr trainieren möchte, braucht es auf jeden Fall noch etwas Übung. Übrigens kann Furbo mit jeden beliebigen Leckerlies bestückt werden, sie dürfen nur nicht zu klebrig sein.

Unser Test hat auch gezeigt, dass man einen guten Handyempfang haben muss, wenn man den Hund live überwachen möchte. Stellt man Furbo an den richtigen Platz, dann können für eine Überwachung aber auch einzelne Bilder durchaus ausreichen. Der Aufnahmewinkel ist zwar sehr großzügig bemessen, allerdings ist die Hundekamera nicht beweglich, so dass man den Standort ganz gezielt und sorgfältig auswählen muss. Die Push-Nachrichten auf mein Smartphone, wenn Holly bellt, haben auch einwandfrei funktioniert.

Unser Fazit

Die Hundekamera Furbo konnten sowohl mich als auch Holly komplett überzeugen. Zunächst einmal sticht das gelungene Design ins Auge, welches dafür sorgt, dass sich die Kamera unauffällig in die Wohnräume integriert. Der Preis geht für solch ein hochwertiges und hervorragend verarbeitetes Gerät definitiv in Ordnung. Die Anwendung der Kamera macht durchaus Sinn, allerdings hängt es vom jeweiligen Hund ab, in wie fern die Umsetzung auch im Alltag gelingt.

Sicher sind eine gewisse Gewöhnungsphase und ein schrittweises und individuelles Training notwendig. Kann ein Vierbeiner nicht gut alleine sein, dann wird das Problem sicher nicht durch eine leuchtende Kamera, die Leckerlies ausgibt, behoben, hier ist vor allem Geduld gefragt.

Es kommt auch immer darauf an, was man als Hundehalter erwartet. Möchte man nur wissen, was der Hund während Abwesenheit treibt, kann man mit der Kamera nichts falsch machen, und oftmals bringt das ja schon mehr Entspannung im Alltag. Die App informiert natürlich über jedes Bellen, doch kann man ja auch nicht sofort einschreiten, man lernt lediglich etwas über das Verhalten des Tieres. Sicher wird der Hund aber nicht von sich aus auf die Hundekamera reagieren und selbstständig mit ihr trainieren, das muss man zuerst zusammen üben. Für Hundehalter, die häufig für längere Zeit außer Haus sind, bietet das Gerät aber definitiv zahlreiche Möglichkeiten. Hat man einen sehr ängstlichen Hund, könnte das Geräusch unter Umständen zu laut sein.

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Bilder zur APP-Installation:

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