Wissenswertes zur Hunde-Allergie

Manchmal machen äußere Umstände der Tierliebe und Hundehaltung einen Strich durch die Rechnung. Einer dieser unglücklichen Gründe, wieso man sich keinen Hund ins Haus holen kann, ist die Existenz einer Hunde-Allergie in der Familie. Allergiker sind vor allem empfindlich gegen bestimmte Eiweiße in Speichel,  Urin, Haut- und Talgdrüsen. Den Anstoß für die Allergie geben als Eiweiße, die sich im Urin, in Hautschuppen und Hundehaaren befinden.

Anzeichen für eine Hunde-Allergie

Das tückische an einer Hunde-Allergie ist, dass der Betroffene gar nicht unbedingt direkt in Kontakt mit dem Tier kommen muss. Die Allergene können über Gegenstände, wie etwa Sofas, Personen/Hundebesitzer oder auch durch die Luft übertragen werden.Die Symptome können sich unterschiedlich zeigen, abhängig davon, wie stark die Betroffene Person gegen die Eiweiße reagiert und wo der Allergiker in Kontakt damit kommt. Mögliche Symptome können sich in Augen, Nase und Hals äußern.

  • Rote, brennende und juckende Augen
  • evtl. Bindehautentzündung
  • Juckreiz/ Niesreiz
  • Halskratzen
  • Anschwellen der Schleimhäute

Diagnose einer Hundehaar-Allergie

Allergy_skin_testing

Anhand eines sogenannten „Prick-Tests“ kann festgestellt werden, ob und was für eine Allergie vorliegt. Bildquelle: „Allergy skin testing“ von Wolfgang Ihloff, Wikimedia

Hat man den Verdacht, allergisch auf Hunde zu reagieren, so sollte nach einer gewissen Beobachtungszeit ein Hautarzt oder Allergologe aufgesucht werden. Der Doktor wird Ihnen zuerst einige Fragen zu den bei Ihnen existenten Symptomen stellen. Vorab können Sie sich also schon einmal Gedanken machen, wann genau die beschriebenen Beschwerden bei Ihnen auftreten, wie oft, ob es ähnliche Fälle schon in der Familie gibt und ob die Beschwerden von Dauer sind oder nur schubweise auftreten.

Nachdem der Arzt einen Verdacht hat und es ziemlich wahrscheinlich ist, dass eine Allergie vorliegt, so macht der Arzt einen Allergie-Test. Weit verbreitet ist der so genannte „Prick-Test“, bei dem ein Raster auf die Haut (meist des Unterarmes) gezeichnet wird. Mögliche Allergene werden in je ein Quadrat getropft und die Haut darunter wird minimal angeritzt, um herauszufinden, ob die Haut allergisch auf diesen oder jenen Stoff reagiert.

Was kann ich machen, wenn ich eine Hunde-Allergie habe?

Leicht gesagt, aber schwer getan: Den Kontakt zu Hunden meiden. Wird die Allergie erst später festgestellt, obwohl man bereits einen Hund im Haus hat, so kann das im Zweifelsfall bedeuten, dass man ihn abgeben muss.

Ist die Allergie nur ziemlich schwach, so kann man dennoch einen Hund im Haus halten. Allerdings sollte man vermeiden vom Vierbeiner abgeschleckt zu werden und sich nach jedem Kontakt die Hände waschen.

Auch medikamentös kann gegen die Allergie-Symptome vorgegangen werden durch Medikamente wie Antihistaminika oder Kortison-Präparate. Diese wirken aber nur sehr kurzweilig und bekämpfen nicht die Ursache selbst. Plant man, Hundebesitzer zu besuchen, können diese Mittel aber auch vorbeugend eingenommen werden und erleichtern so das Leben mit der Allergie.

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