Hundekommando „Sitz“

Das bekannteste Hundekommando und zudem auch eines der wichtigsten Kommandos ist „Sitz!“. Der Hund sollte sich nun auf sein Hinterteil setzen und das Herrchen / Frauchen anschauen. Meistens erwartet der Hund nun einen weiteren Befehl oder vielleicht sogar ein Leckerli. Es dauert auch gar nicht lange, dann schaut der Hund sich im Sitzen die Umwelt an, da nichts spannendes mehr passiert. Das Kommando ist vor allem wichtig, um den Hund in eine „Ruhephase“ zu bringen, wenn er mal wieder völlig außer „Rand und Band“ durch die Gegend schwirrt.

Wie man es dem Hund beibringt

Bei meiner französischen Bulldogge brauchte ich eigentlich gar nichts weiter machen. Sie konnte es bereits schon. Warum – wissen die Götter. Einmal kurz den Zeigefinger in eine waagerechte Position gebracht und sie hat sich hingesetzt. „Schnipsen“ klappte auch ganz gut, allerdings habe ich mir das mit der Zeit abgewöhnt, da ich das irgendwie als entwürdigend empfand. Sobald sie sich hingesetzt hatte, gab ich noch den Befehl „Sitz“, damit Sie auch die Verbindung zum Kommando verstand. Das ist wahrscheinlich natürlich nur eine Ausnahme, aber falls der Hund bei einer Geste sich hinsetzt, kann man dies sehr gut als Basis für dieses Kommando nehmen.

Das Hinterteil leicht runter drücken

Eine Möglichkeit um den Hund „Sitz“ beizubringen ist das leichte Drücken des Hinterteils auf den Boden, währenddessen man „Sitz“ sagt. Sobald der Hund sitzt, sollte man ihn sofort übermäßig doll loben und ein Leckerli geben. Ganz wichtig ist auch, dass man den Hund während er das Leckerli frisst weiterhin lobt. Er soll auf „Wolke 7“ schweben. Dies sollte man nun regelmäßig wiederholen, bis der Hund sich auch ohne Drücken hinsetzt. Während der Übungsphase sollte man zudem den Hund auch ab und zu kein Leckerli geben, sondern einfach nur loben. Der Hund wird sich daran gewöhnen und es nur für den Lob tun.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.