Hundesport: Vielfältige Möglichkeiten

Bewegung ist für Hund und Besitzer gleichsam wichtig. Wieso also nicht beides miteinander kombinieren? Viele Sportarten lassen sich auch mit dem Hund ausüben oder sind gerade für Hunde konzipiert. Egal, ob Dobermann, Dackel oder Dalmatiner: Sie finden garantiert auch für Ihren Vierbeiner eine adäquate Sportart, die Bewegung erfolgreich mit Spaß und Unterhaltung verbindet.

Hundesport- Welche Arten es gibt

Dogfrisbee

Hund bei der Sportart „Discdogging“/ Frisbee Bildquelle: Wikimedia | Lucie Schönová

Gassi gehen: Der Klassiker, der aber oft unterschätzt wird. Ein längerer Spaziergang verschafft dem Herrchen einen klaren Kopf, sorgt für Bewegung und der Vierbeiner kann sich austoben. Oft ist es schwierig, längere Spaziergänge in den Alltag zu integrieren. Nehmen Sie sich doch einfach vor, am Wochenende einen Riesenspaziergang mit dem geliebten Hund zu unternehmen.

Joggen: Laufen wirkt sich positiv auf die Ausdauer und das Körpergewicht aus. Fitte Hunde können locker mitjoggen und wenn Bello will, überholt er Sie mühelos. Die Sicherheit ist ein weiterer Aspekt: Ihren persönlichen Beschützer haben Sie in tierischer Form gleich mit dabei.

Radfahren mit Hund: Zugegebenermaßen ist nicht jeder Hund ein Fan davon, am Rad mitzulaufen. Radfahren mit dem Hund erfordert einen gut erzogenen Hund, der Gehorsam in der Hundeschule gelernt hat und auf Anhieb den Anweisungen seines Besitzers gehorcht. Sonst drohen Gefahren für Hund und Besitzer!

Agility: Hierbei trainiert der Hund Geschicklichkeit und Konzentration. Es gilt, einen Hindernisparcour möglichst fehlerfrei und schnell zu überwinden. Macht riesen Spaß, gemeinsam mit dem Vierbeinener zu trainieren und ist amüsant anzusehen. Da würde man als Mensch gerne auch mal teilnehmen, auch wenn Agility nicht jedes Hundes Sache ist.

Discdogging/ Hundefrisbee: Ein Frisbee wird geworfen, der Hund soll diesen möglichst schnell wieder zurück holen oder fangen. Wahnsinn, was Tiere alles drauf haben!

Fährtenarbeit: Vierbeiner können einfach besser riechen, als wir Menschen. Das beweisen die Hunde aufs Neue bei der Fährtenarbeit. Hierbei gilt es, einer Spur mit der Nase nachzugehen. Wussten Sie, dass es die Fährtenarbeit auch im Hundesport gibt? Als Lebensretter sind Hunde schließlich in der Lebensrettung bekannt und auch der Polizei sind die begabten Schnüffler als Drogenspürhunde eine große Hilfe.

Dogdancing: Diese etwas alberne Hundesportart stammt, wie könnte es auch anders sein, aus den USA. Selbstverständlich haben Hunde den Rhythmus nicht von Geburt an im Blut, beim Dogdancing tanzen Hund und Mensch zu rhytmischer Musik spezielle Bewegungen.Mittlerweile gibt es sogar eine Weltmeisterschaft in dieser Tanzdisziplin der etwas anderen Art.

Dummytraining: Hierbei wird der Hund im Apportieren ausgebildet. Statt echter Beute in Form eines Tieres arbeitet man beim Dummytraining jedoch mit Dummys, also Attrappen.Die Arbeit mit Dummys baut auf drei essenziellen Begriffen auf, nämlich Markieren, Suchen und Einweisen.

Dogging: Stant ursprünglich für das Joggen mit dem Dog, mittlerweile ist der Begriff weiter gefasst und bezieht auch Bewegungsformen wie Nordic Walking, Schwimmen oder Geo-Dogging, also das Geocachen gemeinsam mit dem Vierbeiner mit ein.

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