Ratgeber Hundepflege

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Menschen putzen sich mindestens zweimal täglich die Zähne und schneiden sich bei Bedarf Fuß- und Fingernägel. Aber Hunde, die bedürfen doch keiner Pflege? Falsch! Hunde sind sehr reinliche Wesen, die sich mit Hingabe der Fell- und Pfotenpflege widmen. Leider können Hunde ihre Zähne zumeist nicht selbst putzen, ihre Krallen nicht selbst stutzen und eine Pflegebürste können die Hundepfoten auch nicht bedienen. Eine gründliche und regelmäßige Hundepflege ist unabdinglich. Jeder Hundebesitzer sollte diese Zeit in seinen Liebling investieren, um mit ihm Zeit zu verbringen und ihn so lange wie möglich gesund an seiner Seite zu ahben.

Hundepflege – Auf was man achten muss

Auch Hunde können Zahnprobleme bekommen, wenn der Besitzer nicht auf die Zahnpflege achtet. Die Folgen können schmerzende Hundezähne, Parodontitis oder Zahnfehlstellungen sein. Aus diesem Grund sollte man die Zahnpflege des Hundes bereits von Anfang an unterstützen. Spezielle Kausticks oder Zahnknochen wirken sich positiv für die Zähne des Hundes aus und das Tier hat so meist sogar noch Spaß bei der lästigen Zahnpflege. Indem man bereits in jungen Hundejahren auf eine gründliche tierische Zahnpflege achtet beugt man späteren Krankheiten und damit verbundenen kostenintensiven Tierarztbesuchen vor.

Zu lange Hundekrallen können sich auf der menschlichen Haut sehr schmerzhaft anfühlen. Fast jeder Hundebesitzer hat schon einmal die Erfahrung gemacht unbeabsichtigt von seinem Hund „gekrallt“ zu werden. Extrem lange Krallen sollten gekürzt werden. Ansonsten können nämlich Entzündungen auftreten. Auf Dauer ungekürzte Krallen können zudem zu Fehlstellungen und Haltungsschäden des Hundes führen. Um die Hundepfoten zu kürzen benötigt man eine Krallenzange und Pflegebalsam. Am besten Sie bitten eine andere Person Ihnen zu helfen. Gerade bei der ersten Krallenpflege ist der Hund meist nicht sonderlich begeistert, wenn jemand ihm seine Krallen kürzen will.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Fellpflege. Ein gesundes Hundefell muss glänzend aussehen. Ist das nicht der Fall kann dies viele Ursachen haben: Vitaminmangel, Krankheiten oder Stress. Damit aber auch glänzendes Fell sich im bestmöglichsten Licht zeigt ist es wichtig, das Fell des geliebten Vierbeiners regelmäßig zu pflegen. Sie benötigen dafür eine Hundebürste am besten mit Naturfaser. Viele Hunde lieben die Fellfplege abgöttisch, schließlich fühlt sich das wie eine Massage an und schick sieht es auch noch aus.

Für tierische Schmutzfinken gibt es entweder Trockenshampoo, welches in das Fell einmassiert wird und nicht mit Wasser abgewaschen werden muss. Eine tolle Pflegeoption für unterwegs. Ist man daheim, so empfiehlt sich die regelmäßige Wäsche des Hundefells mit einem speziellen Hundeshampoo. Bitte niemals Shampoo für Menschen benutzen! Beide Produkte enthalten unterschiedliche Inhaltsstoffe und menschliche Haarpflegeprodukte können sogar giftig für den Hund sein.

Fazit: Liebe Hundebesitzer, bitte vergesst die tierische Pflege nicht! Schließlich haben auch Hunde ein Pflegebedürfnis. Wuff!

TIPP: In dem Hunde-Ratgeber von Fressnapf.de gibt es viele weitere Informationen und Tipps zur Pflege. Von Krallenpflege bis Frisur-Styling 🙂

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