Das sieht ja aus wie Hundefutter! Ist es auch.

hundetraumland.de_1Hundefutter egal ob selbst gemacht oder gekauft stellt die Ernährungsgrundlage ihres Hundes dar. Genau wie beim Menschen gilt auch beim Hund: Du bist was du isst. Daher gibt es bei der Auswahl des richtigen Hundefutters, auch einiges zu beachten, schließlich wollen sie sich ja noch lange an ihrem gesunden und glücklichem Haustier erfreuen.

Am Anfang stellt sich vielen Hundebesitzern die Gretchen Frage: Kaufen oder selber machen?

Beides hat sowohl vor als auch Nachteile. Selbstgemachtes Hundefutter bietet ihnen folgende Vorteile:

  • Der Hundebesitzer hat die Möglichkeit Krankheiten seines Hundes vorzubeugen, da er sich genau darüber im Klaren ist, was er seinem Hund füttert.
  • Manche Hunde vertragen aufgrund einer Futtermittelallergie kein Fertigfutter. Hier können sie mit selbstgemachtem Hundefutter direkt auf die Bedürfnisse ihres Hundes eingehen. Auch bei bestimmten Erkrankungen wie z.B. Diabetes, Nierenerkrankungen oder anderen Stoffwechselstörungen, sollten sie bestimmte Nahrungsmittel meiden. Dies lässt sich dann am besten kontrollieren, wenn sie das Hundefutter selbst zubereiten. So kann man zum Beispiel auch Hundefutter ohne Getreide ganz einfach selber herstellen.
  • Weiterhin will erwähnt sein, dass sie ihren Hund so am besten vor Übergewicht und somit vor einem frühzeitigen Tod schützen können. Da sie das Futter selbst zubereiten, können sie die zugeführte Energie genau auf den Kalorienbedarf ihres Hundes anpassen.
  • Zudem bauen sie hier ein innigeres Verhältnis zu ihrem Hund auf, da sie die Mahlzeiten selbst zubereiten. Ihr Hund wird das schätzen und es ihnen danken.
  • Auch für sie rentiert sich das Selbstzubereiten von Hundefutter, da sie hier wieder ein Gefühl für ausgewogene Kost finden und sich somit auch vor den meisten Volkskrankheiten schützen können.

Bei der Selbstzubereitung von Hundefutter entstehen aber auch Nachteile für den Hundebesitzer:

  • Das Selbstkochen ist mit einem hohen Zeitaufwand verbunden, da sie ihre Mahlzeit nicht auch an ihren Hund füttern können. Das lässt sich vor allem auf die verschiedenen Gewürze und Geschmacksverstärker in ihrem Essen zurückführen. Diese können bei ihrem Hund Durchfall und andere Verdauungsbeschwerden hervorrufen.
  • Wer Qualität will muss diese natürlich auch bezahlen. Das werden sie spätestens an ihrem Kontostand erkennen können. Das industriell hergestellte Futter ist klar günstiger wie die Selbstzubereitung des Hundefutters.
  • Weiterhin müssen sie beim Selbstkochen auch die volle Verantwortung übernehmen. Das heißt sie müssen sich zunächst einmal in die Thematik Hundefutter selbst kochen einarbeiten, um ihren Liebling nicht zu gefährden. Ein gutes Hundefutter besteht nicht nur aus einem dicken Brocken Fleisch: Vitamine, Kohlenhydrate und Mineralien sowie die passenden Fette müssen in ausreichendem Maß gefüttert werden. In den meisten Fällen haben sie dies in der industriell gefertigten Nahrung schon in den richtigen Verhältnissen in der Nahrung implementiert.

Wichtig ist hier, dass sie die richtige Entscheidung für sich selbst treffen. Wir von Hundetraumland.de haben hier die wichtigsten Faktoren für sie zusammengefasst:

  • Sie müssen Spaß daran haben, Hundefutter selbst zu zubereiten, da dies mit einem erheblichen Mehraufwand verbunden ist.
  • Weiterhin ist zu erwähnen, da sie, wenn sie nicht unbedingt einen eignen Schlachtbetrieb haben, auch mit höheren Kosten rechnen müssen. Das wird sich vor allem beim Kauf von Fleisch zeigen, denn hier gibt es wie sie ja wahrscheinlich wissen erhebliche Qualitätsunterschiede.
  • Auch müssen ihnen gute Nahrungsmittel zur Verfügung stehen, da sie ihren Hund nicht nur mit Küchenabfällen füttern können.
  • Zudem benötigen sie einen ausreichenden Wissensschatz im Themenbereich Ernährungslehre. Hier müssen sie sich zu nächst einmal informieren wie viele Kalorien ihr Hund benötigt und wie sie diese am besten auf die 3 Makronährstoffe Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate aufteilen. Auch Vitamine und Mineralstoffe wollen ausreichend gefüttert werden. Hier müssen sie sich Gedanken machen, wie sie diese ausreichend zuführen, da hier schon die meisten Fehler bei der Zubereitung passieren.

Falls sie sich nun doch gegen das Selbstkochen entschieden haben, haben wir hier einige Punkte für sie zusammengestellt, die ihnen die Auswahl des geeigneten Fertigfutters erleichtert:

  • Die Qualität des Hundefutters ist ein enorm wichtiger Faktor bei der Auswahl: Hier empfiehlt es sich gesondert darauf zu achten, an welchen Hersteller man sich wendet und wie dessen Qualitäts- und Hygienerichtlinien aussehen, da sie ihrem Hund ja möglichst kein ungesundes oder keimverseuchtes Futter füttern möchten. Hier empfiehlt es sich auch, darauf zu achten, dass der Hersteller stets gute Zutaten verwendet.
  • Weiterhin ist zu beachten, dass der Hersteller sich ausreichend mit dem Thema Kalorienbedarf und Nährstoffaufteilung eines Hundes befasst hat: Hier sind vor allem folgende Bausteine der Hundeernährung entscheidend: Kohlenhydrate, Proteine, Fette, Vitamine, Mineralien ungesättigte Fettsäuren und gesättigte Fettsäuren in einem angemessenen Rahmen.
  • Ein gutes Hundefutter erkennt man oft auch an der Verpackung: Hat der Hersteller ein umweltschonendes Verpackungsmaterial verwendet? Hat er seine Kennzeichnungspflicht erfüllt? Weist der Hersteller auf die einzelnen Zutaten sowie die Nährstoffaufteilung hin? Sind die Fütterungsempfehlungen realistisch oder möchte der Hersteller mit diesen eher kurzfristig Profit machen.
  • Ein Trend aus den USA ist Bio-Hundefutter. Hier ist von Anfang an sichergestellt, dass keine Konservierungsstoffe enthalten sind.

Das sind die beliebtesten Hundefutter Marken in Deutschland von 2010 bis 2014:

Hundefutter2011-2014

Bei der Auswahl des richtigen Hundefutters müssen sie aber auch bei sich anfangen und sich Gedanken machen, welches Futter sich für ihren Hund empfiehlt.

Wer hier alles richtig machen möchte, recherchiert möglichst frühzeitig welches Futter sich für den Wunschhund am besten eignet:

  • Wie aktiv ist das Tier? Ist diese Rasse eher für ihre gemütliche und ruhige Art bekannt, oder ist der Hund sehr aktiv und hat einen ausgeprägten Spiel- und Entdeckertrieb.
  • Wird ihr Tier sie oft beim Sport begleiten, bzw. werden sie die Zeit dazu haben mit ihren Tier oft einen Spaziergang zu unternehmen?
  • Weiterhin müssen sie die Wachstumserwartung ihres Tieres betrachten. Hat ihr Vierbeiner eine hohe Wachstumserwartung müssen sie die Rechnung tragen und dementsprechend mehr füttern.
  • Beachten sie das Alter ihres Hundes: Bekommen sie das Tier als Welpen oder schon als ausgewachsenes Tier. Einem Welpen dürfen sie nicht die gleiche Futtermenge zuführen wie einem ausgewachsenen Hund.

Fazit: Wer seinen Hund von Anfang an richtig füttern möchte, muss einiges beachten. Um nichts falsch zu machen, lohnt es sich von Anfang an informiert zu sein. Gute Informationsquellen sind:

  • Hundeforen
  • Tierärzte
  • Erfahrene Hundebesitzer
  • Und natürlich ihr eigener Hund, der ihnen Signale gibt, wenn das Futter nicht geeignet ist. Das kann sich in Verdauungsbeschwerden sowie Appetitlosigkeit niederschlagen.

Wichtig ist in diesem Bereich vor allem, dass sie nicht einfach blind jeder Quelle trauen sondern sich eingehend mit dieser Thematik befassen. Ob sie nun selbst kochen wollen oder nicht bleibt letzten Endes ihnen selbst überlassen. Wägen sie die Vor- und Nachteile gegeneinander ab und entscheiden sie sich dann im Hinblick auf ihre Situation. Hier gibt es kein richtig oder falsch, wichtig ist nur, dass sie ihren Hund optimal füttern, um auch noch lang Freude an ihm zu haben.

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