Hunderassen – Klein oder Groß

Große und kleine Hunderassen

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Die Hunderasse des Tieres sagt etwas über die Persönlichkeit des Hundes aus. Lediglich ein Klischee oder die Wahrheit? Nun mal ganz ehrlich: Ertappt man sich selbst nicht hin und wieder dabei, bei dem Versuch, den Hund in Verbindung mit dem Halter zu bringen? Vorherrschendes Klischee etwa ist, dass kleinere Hunde eher die verwöhnten Schoßhündchen sind und ihre Besitzer es manchmal etwas mit der Tierliebe übertreiben. Maßgeblich dazu beigetragen hat IT-Girl und Millionenerbin Paris Hilton. Wer sich dagegen einen Kampfhund wie etwa einen Mastiff hält gilt auch heute noch oft als rauh und gewalttätig. Die Sache mit Vorurteilen ist aber eben so, dass sie manchmal zutreffen, in anderen Fällen aber schlichtweg Humbug sind.

Anzahl der Hunderassen und Definition

Der Rasseverband Fédération Cynologique (FCI) Internationale erkennt derzeit 343 Hunderassen an. Jedoch gibt es auch andere Zahlen, Schätzungen etwa besagen, dass es sogar rund 800 Hunderassen gibt. Schließlich kommt es auch immer darauf an, wie genau man Rasse definiert. Auch hier existieren unterschiedliche Ansätze. Der Kynologe Ludwig Beckmann grenzte die Hunderassen etwa so ein, dass als Rasse nur gilt, wenn die Tiere „regelmäßig ihresgleichen hervorbringen“. Der deutsche Zoologe Wolgang Herre dagegen fasst den Rassebegriff weiter, indem er sagt, dass eine Hunderasse mehrere artgleiche Individuen umfasst. So könnten selbst gekreuzte Tiere zur Rasse werden, wenn ihre Nachkommen gewünschte Charaktere oder Rassezeichen zeigen.

Lieber klein oder groß?

Wenn man vor dem Hunde-Kauf steht, muss man oft eine schwierige Entscheidung fällen, nämlich sich auf eine Rasse/ ein Tier festlegen. Erstes Entscheidungskriterium ist dabei oft die Größe. Zu den kleinen Tieren zählen Hunde bis zu 30 Zentimeter, alles, was danach kommt bis zirka 50 Zentimeter zählt zu den mittelgroßen Tieren. Ab 50 Zentimeter Widerristhöhe gilt ein Hund als „groß“.

Beide Größen haben Vor- und Nachteile. Kleine Hunde benötigen beispielsweise keine so ausgedehnten Spaziergänge wie große Tiere. Zudem benötigen sie weniger Futter und sind gerade bei Kindern meistens beliebter. Auch in den Urlaub lässt sich ein kleiner Hund viel besser mitnehmen, als ein sanfter Riese. Große Hunde wirken auf viele Menschen erst einmal einschüchternd, dabei tut man ihnen aber oft unrecht.Denn auch die Riesen sind meistens sehr liebenswert, lieben lange Streicheleinheiten und unzählige Spazierrunden. Wer gerne und lange raus geht, sollte sich einen großen Hund ins Haus holen. So muss das „Fitness“-Programm gezwungenermaßen absolviert werden.

Zu den kleinen Hunderassen zählt zum Beispiel der Chihuahua, der Jack Russel Terrier, Malteser oder Zwergpinscher. Als groß gilt zum Beispiel die Deutsche Dogge, der Dalmatiner, der Collie oder der Afghanische Windhund.

Was sind die beliebtesten Hunderassen Deutschlands?

Pauschal lässt sich nicht sagen, welche Rasse oder Rassen am beliebtesten sind. „Klassiker“ ist aber zum Beispiel der deutsche Schäferhund, Mops, Yorkshire Terrier, Golden Retriever oder Chihuahua. Der VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) kürt regelmäßig die 50 beliebtesten Rassen seiner Facebook-Nutzer. In der Liste finden sich altbekannte Rassen aber auch Hunderassen, die verblüffen. Auf Platz 1 ist derzeit der „American Staffordshire Terrier“, es verwundert ein wenig, dass der Rottweiler auf Platz 5 ist. Schließlich ist diese Rasse immer noch als „bissig“ oder „unsympathisch“ bei vielen verschrien.

Mehr zu den Hunderassen von A bis Z erfahrt ihr hier.

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